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Die islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein unterstützt die Volksinitiative „Für Gott in Schleswig-Holstein“

„In Verantwortung vor Gott und den Menschen“, so beginnt die Präambel unseres Grundgesetztes, eines der besten Texte die von Menschen Hand geschrieben wurden. Weiter heißt es in Artikel 4 Absatz 1und 2 „(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“ Diese Aussagen zeigen die religiöse Prägung und das religiöse Verständnis der Menschen in Deutschland. Aus islamisch-theologischer Sicht ist jede Handlung die man ausführt in Verantwortung vor Gott und den Menschen. „Gott ist im alltäglichen Leben eines gläubigen Menschen präsent und deswegen sollte der Gottesbezug in der Präambel unsere Schleswig-Holsteinischen Landesverfassung eingeführt werden“, so Herr Mutlu Vorsitzender der SCHURA S.-H.


„Die islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein unterstützt die Volksinitiative „Für Gott in Schleswig-Holstein“. Wir möchten, dass die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner nicht ohne Gott gelassen werden. Denn dort wo die Kraft des Menschen aufhört, dort hilft der Glaube und die Hoffnung zu Gott weiter. Für die Muslime in Schleswig-Holstein ist der Bezug zu Gott wichtig und wir setzten uns gerne dafür ein“, so Herr Mutlu weiter.
Am 08.10.2014 hat sich der schleswig-holsteinische Landtag gegen den Gottesbezug in der neuen Schleswig-Holsteinischen Landesverfassung entschieden. Der Antrag der CDU mit dem Wortlaut „in Verantwortung vor Gott und den Menschen“ erreichte nur 29 Stimmen. Ebenso wurde der Wortlaut „auch in Verantwortung vor Gott, den Menschen und im Bewusstsein des religiösen, philosophischen und humanistischen Erbes“ mit nur 33 Stimmen nicht in die Präambel aufgenommen. Nötig war eine Zweiviertel Mehrheit mit 46 Stimmen. Stattdessen entschieden sich die Abgeordneten mit 61 Stimmen für einen Präambel ohne Gottesbezug damit die Verfassung in Kraft treten konnte.
So hat sich eine Initiative rund um den Ministerpräsidenten a.D. Peter Harry Carstensen, Prof. Bernd Schwichtenberg und Fatih Mutlu gebildet die sich mit dem Urteil nicht zufrieden geben. „Mit Hilfe einer Volksinitiative möchten wir den Abgeordneten des Landes Schleswig-Holsteins verdeutlichen das vielen Menschen in unserem Land Gott wichtig ist und sie dazu bringen sich noch einmal vertieft mit der Thematik auseinandersetzten und sich für ein Gottesbezug zu entscheiden“, so Herr Mutlu abschließend.

 

Alle weiteren Informationen finden Sie unter

www.gottesbezug.de

Volksinitiative Gottesbezug, c/o Tams

Turkuring 64, 24109 Kiel

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Spendenkonto:

Nordkirche

Evangelische Bank, BLZ 520 604 10, Konto Nr. 480 6565000,

IBAN DE03 5206 0410 4806 5650 00, GENODEF1EK1

Verwendungszweck: „Volksinitiative Gottesbezug Kst. 14150100"

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