Ramadanfest

Wir wünschen allen ein gesegnetes Fest!

Für Muslime sind Feste besondere Tage. Hier teilen wir unsere Freude und Liebe. Nach einem Monat des Fastens, des Enthaltens von sowohl Erlaubten, als auch Verbotenem, einem Monat indem Muslime in Moscheen, zu Hause und in der Öffentlichkeit Nachbarn, Freunde und Verwandte zum Iftar eingeladen haben, einem Monat indem der Koran rezitiert worden ist und man sich mit religiösen Texten auseinander gesezt hat, einem Monat wo man zusammen gerückt ist wird das Ramadanfest, das Fest der  Gemeinschaft  durchaus auch mit  interreligiösen Nachbarschaften und Bekannschaften freudig begangen.

An diesen schönen Festtagen beten wir füreinander und wünschen uns, dass sich alle versöhnen. Wir besuchen unsere Verwandten und pflegen unsere Beziehung zu ihnen, um der prophetischen Anweisung gerecht zu werden.

"Möge Allah all unsere Gottesdienste annehmen und uns das erlernte in diesem gesegneten Monat bewusst werden. Es ist wichtig seine religösen Feste im besten Sinne zu feiern. Allen Muslimen ein schönes İd al-Fitr. Gratuliert euren Eltern und Freunden, solltet ihr Streit haben, nutzt das Fest zum vertragen. Mögen wir noch viele Feste erleben." Sind die Freitagsgrüsse von Fatih Mutlu, Vorsitzender der SCHURA Schleswig-Holstein.

Das Ramadanfest geht über drei Tage.

Tag der offenen Moschee 2017

Presseerklärung zum Tag der offenen Moschee 2017

Der Islam ist im Gespräch. In den Medien wird über ihn berichtet, Politiker diskutieren über die Muslime in Deutschland. Doch, wo kann man mit den Muslimen ins Gespräch kommen, mit ihnen die eigenen Fragen besprechen? Nicht jeder in Deutschland hat einen muslimischen Freund, nicht jeder hat einen muslimischen Nachbarn. Es ist in erster Linie die Moschee, die sich als ein Ort der Begegnung anbietet. Sie ist einerseits das Zentrum des religiösen Lebens der Muslime, andererseits kann sie einen Einblick in die muslimische Religiosität und Spiritualität geben.

Der Tag der offenen Moschee fand erstmals 1997 statt. 2007 hat der Koordinationsrat der Muslime (KRM) die Federführung für diesen Tag des Miteinanders und Kennenlernens übernommen. Jahr für Jahr kommen etwa 100.000 Besucher in mehr als 1.000 Moscheen im gesamten Bundesgebiet zusammen. Die zahlreichen Begegnungen, Dialoge und das Teilen gemeinsamer Momente spenden allen Teilnehmern Hoffnung, Kraft und Zuversicht für das Miteinander in der Gesellschaft.

Der Tag der offenen Moschee (TOM) steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Gute Nachbarschaft - bessere Gesellschaft“. Muslime tragen Verantwortung für Menschen in ihrer Nachbarschaft. Das geht aus Überlieferungen aus dem Leben des Propheten Muhammad (FSMI) hervor. Muslime sind verpflichtet, ihren Nachbarn in Zeiten von Not beizustehen, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen; genauso sind sie in guten Zeiten aufgefordert, ihre Nachbarn zu beglückwünschen und teilzuhaben an ihrer Freude. Dem liegt folgender Gedanke zugrunde: Je respektvoller Menschen miteinander umgehen und je näher sie sich sind, desto gefestigter sind sie als Gesellschaft.

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