Tag der offenen Moschee 2017

Presseerklärung zum Tag der offenen Moschee 2017

Der Islam ist im Gespräch. In den Medien wird über ihn berichtet, Politiker diskutieren über die Muslime in Deutschland. Doch, wo kann man mit den Muslimen ins Gespräch kommen, mit ihnen die eigenen Fragen besprechen? Nicht jeder in Deutschland hat einen muslimischen Freund, nicht jeder hat einen muslimischen Nachbarn. Es ist in erster Linie die Moschee, die sich als ein Ort der Begegnung anbietet. Sie ist einerseits das Zentrum des religiösen Lebens der Muslime, andererseits kann sie einen Einblick in die muslimische Religiosität und Spiritualität geben.

Der Tag der offenen Moschee fand erstmals 1997 statt. 2007 hat der Koordinationsrat der Muslime (KRM) die Federführung für diesen Tag des Miteinanders und Kennenlernens übernommen. Jahr für Jahr kommen etwa 100.000 Besucher in mehr als 1.000 Moscheen im gesamten Bundesgebiet zusammen. Die zahlreichen Begegnungen, Dialoge und das Teilen gemeinsamer Momente spenden allen Teilnehmern Hoffnung, Kraft und Zuversicht für das Miteinander in der Gesellschaft.

Der Tag der offenen Moschee (TOM) steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Gute Nachbarschaft - bessere Gesellschaft“. Muslime tragen Verantwortung für Menschen in ihrer Nachbarschaft. Das geht aus Überlieferungen aus dem Leben des Propheten Muhammad (FSMI) hervor. Muslime sind verpflichtet, ihren Nachbarn in Zeiten von Not beizustehen, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen; genauso sind sie in guten Zeiten aufgefordert, ihre Nachbarn zu beglückwünschen und teilzuhaben an ihrer Freude. Dem liegt folgender Gedanke zugrunde: Je respektvoller Menschen miteinander umgehen und je näher sie sich sind, desto gefestigter sind sie als Gesellschaft.

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Wahlaufruf der Allianz für Weltoffenheit...

Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat

in Schleswig-Holstein ruft zur Bundestagswahl auf

 

Wider die Angstmacherei!

Die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat in Schleswig-Holstein ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Bundestagswahl am 24. September auf. Durch eine hohe Wahlbeteiligung erhalten die gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten ein starkes Mandat für das Gemeinwesen. Wir wollen ein weltoffenes und solidarisches Land, wir treten gemeinsam ein gegen Hass und Gewalt. Rassistische, rechtsextreme und populistische Positionen haben im Bundestag nichts zu suchen.

 

 

Krieg, Armut, Hunger, Verfolgung, Krisen, Terror: Unsere Welt scheint aus den Fugen geraten. Angstmacher wollen daraus politisches Kapital schlagen. Mit großer Sorge erfüllt uns vor allem die Tatsache, dass manche Gruppierungen das Thema Flucht, Migration und religiöse Vielfalt dazu nutzen wollen, Feindseligkeit zu schüren und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen.

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