Wahlaufruf der Allianz für Weltoffenheit...

Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat

in Schleswig-Holstein ruft zur Bundestagswahl auf

 

Wider die Angstmacherei!

Die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat in Schleswig-Holstein ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Bundestagswahl am 24. September auf. Durch eine hohe Wahlbeteiligung erhalten die gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten ein starkes Mandat für das Gemeinwesen. Wir wollen ein weltoffenes und solidarisches Land, wir treten gemeinsam ein gegen Hass und Gewalt. Rassistische, rechtsextreme und populistische Positionen haben im Bundestag nichts zu suchen.

 

 

Krieg, Armut, Hunger, Verfolgung, Krisen, Terror: Unsere Welt scheint aus den Fugen geraten. Angstmacher wollen daraus politisches Kapital schlagen. Mit großer Sorge erfüllt uns vor allem die Tatsache, dass manche Gruppierungen das Thema Flucht, Migration und religiöse Vielfalt dazu nutzen wollen, Feindseligkeit zu schüren und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen.

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Ein Opferfest mit Trauer

Das Opferfest der Muslime (ʿĪdu l-Aḍḥā) beginnt am 10. Tag des Monats Ḏū-l-Ḥiǧǧa und dauert vier Tage an. Der Monat Ḏū-l-Ḥiǧǧa ist der letzte Monat des Mondkalenders. Bereits am 9. Ḏū-l-Ḥiǧǧa, am 31.08.2017, einen Tag vor dem Opferfest steigen alle muslimischen Pilger auf den Berg Arafat und bitten Gott um Seine Gnade. Die Begehung des Berges ist ein Pflichtritual und vervollständigt die Hadsch (Ḥaǧǧ). Nach dem Festtagsgebet am Morgen des 01.09.2017 werden Opfertiere in Schlachtereien geschlachtet. Das Fleisch wird zum größten Teil an Bedürftige, Verwandte, Nachbarn und Freunde verteilt.

„Feste zu Begehen ist etwas schönes“, so Fatih Mutlu, Vorsitzender der SCHURA Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein. „Leider können nicht alle das Opferfest so friedlich begehen wie wir. Vor allem in den Krisengebieten des Nahen Ostens herrschen Unsicherheit und Angst. Am schlimmsten ist es jedoch in Myanmar-Arakan, wo die Minderheit der Rohingya aufgrund ihrer Religion misshandelt und getötet werden. Die Menschen müssen ins Benachbarte Bangladesch fliehen. Möge das sinnlose Morden eine Ende haben und allen Menschen Frieden wiederfahren“, sind die abschließenden Worte Mutlus zum Opferfest 2017.

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