Feiger Terror Angriff auf Mislime in Quebec/Kanada

"Sie haben uns Schweinsköpfe vor die Tür gestellt. Man sagte zu uns es wär ein Einzelfall, aber heute haben wir Tote“, sagt Mohamed Yangui vom Head of Quebec Islamic Cultural Center in Kanada. Zum Abendgebet vom 29.01.2017 haben Terroristen auf betende Muslime in einer Moschee geschossen. Die Medien berichten von sechs Toten und acht Verletzten. Der Vorsitzende der SCHURA Islamische Religionsgemeinschaft in Schleswig-Holstein e.V. Fatih Mutlu sagte erschütternd dazu: „Wir sind sehr traurig und geschockt. Sprechen den betroffenen Familienmitgliedern unser tiefstes Beileid aus und wünschen den Verletzten baldige Genesung.“  Der Kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau hat seine Anteilnahme kundgetan und nennt die Tat beim Namen. „Es ist ein feiger Terroranschlag gewesen“, so Trudeau.

„Das Ansehen von Muslimen in der Gesellschaft leidet durch ein Islam-Bashing. Gewaltbereite können dadurch motiviert werden Muslime planlos anzugreifen“, so Fatih Mutlu weiter.

Da in den letzten Jahren der Islam von Terroristen für ihre kriegerischen Aktivitäten als Vorwand benutzt wird stehen Muslime immer mehr vor dem Pranger. Bereits im Jahre 2015 nach dem Terrorangriff von gewaltbereiten Extremisten in Paris wurde in Ontario, einer Nachbarstadt Quebec´s eine Moschee in Brand gesteckt. Zwei der jetzigen Täter sind von der Polizei Quebec gefasst worden. Viele westliche Staaten haben ihr Beileid ausgesprochen.

 „Dieser Vorfall macht uns Angst und zeigt uns, dass der populistische Umgang mit Muslimen in den Medien die Gesellschaft spalten kann. Muslimisches Leben stellt keine Gefahr für die Gesellschaft dar, egal in welchem Land. In Myanmar werden Muslime nur wegen ihrer Religion entrechtet und misshandelt. Die Religionsfreiheit eines jeden Menschen ist ein Grundrecht. Gegen Islamfeindlichkeit und Terror muss präventiv gearbeitet werden“, so Mutlu abschließend.

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