Grußbotschaft zur Hidschret 1437

„Wir Muslime beten darum, dass das Jahr 1437 nach der Hidschra ein Segen und Wohlergehen für alle Menschen werde. Möge sie Anlass sein zum Frieden unter den Menschen“, sind die Glückwünsche von Fatih Mutlu zum Neujahr der muslimischen Zeitrechnung. Die Hidschra ist eine bedeutende Handlung der islamischen Geschichte.
Zur Hidschra: Als der Onkel des Propheten Muhammeds (a.s.), Abu Talip starb und der Prophet den Schutz seines Stammes verlor, haben ihn die Stämme Hazradsch und Aus, die sich zum Islam bekehrt hatten, nach Yathrib (Medina) eingeladen. Die mekkanischen Muslime entschlossen sich nach Jahren der Unterdrückung durch ihre polytheistischen Gegner, für die Auswanderung (Hidschra) nach Medina, wo sie von den medinensischen Helfern (Ansar) empfangen wurden. Hier in Medina schloss der Prophet den Gemeindevertrag, die ''Verfassung von Medina´´, wobei anfangs die Juden und Muslime eine "Umma" (Gemeinschaft) bildeten -mit gleichen Rechten und mit gleichen Pflichten. Außerdem ist diese Zeit gekennzeichnet durch ständige Verteidigungskriege gegen die Mekkaner und ihre Verbündeten. Die Zeit der Kriege endet mit der Kapitulation der Mekkaner und der unblutigen Einnahme Mekkas durch die Muslime. Die Hidschra bot den ersten Muslimen die Gelegenheit, die schwere Zeit in Mekka hinter sich zu lassen und eine Gemeinschaft zu gründen, die auf Brüderlichkeit basierte.

„Im Namen der SCHURA - Islamischen Gemeinde Schleswig-Holstein wünsche ich allen Muslimen in Schleswig-Holstein, Deutschland und der Welt den Segen Gottes für ein friedliches Miteinander. Möge Gott den neunankommenden Flüchtlingen in Europa den Frieden finden lassen, den sie in ihrer Heimat nicht erfahren haben“, sind die abschließenden Grußbotschaften zum Hidschrajahr 1437.

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