Tag der Arbeit 1. Mai

„Jeder einzelne Schritt desjenigen,

der zur Arbeit geht,

um sich und seine Angehörigen von niemandem abhängig zu machen,

wird als Gottesdienst gezählt.“ 

Prophet Muhammed (Friede Sei mit Ihm)

 

 

Der 1.Mai wird als Tag der Arbeit begangen. Der heute selbstverständlich angesehene acht Stunden Arbeitstag, ist ein Verdienst der weltweiten Arbeiterbewegungen. Am 1. Mai wird an die Rechte der Arbeiter erinnert und ebenso auf ungerechte Arbeitsverhältnisse hingewiesen. Der weltweite Arbeitsmarkt ist noch längst nicht von den schlechten und teilweise unmenschlichen Bedingungen befreit. Leider gibt es in einigen Ländern immer noch Kinderarbeit.

Der Mensch neigt aufgrund seines schnellen Alltags die zwischenmenschlichen Beziehungen und die gegenseitigen Verpflichtungen aus den Augen zu verlieren. Daher bitten wir Gott, dass er Menschen die unter schwerwiegenden Verhältnissen arbeiten müssen bessere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Mögen die Ungerechtigkeiten auf der Welt aufhören und kein Kind auf der Erde arbeiten müssen.

Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e.V.

Wahlaufruf der Religonsgemeinschaften in Schleswig-Holstein

LEITWORT ZUR LANDTAGSWAHL AM 7. MAI

Religionsgemeinschaften in Schleswig-Holstein rufen zur Wahlbeteiligung auf

  • leitwort

28.04.2017 | Schleswig-Holstein.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), das Erzbistum Hamburg, der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein K.d.ö.R. sowie die SCHURA-Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e.V. rufen gemeinsam zur Beteiligung an der bevorstehenden Landtagswahl am 7. Mai in Schleswig-Holstein auf.

„In Verantwortung für unsere Gesellschaft“ heißt ein Leitwort zur Wahl, das heute (28. April) veröffentlicht worden ist.

Darin fordern Bischof Gothart Magaard, Erzbischof Stefan Heße, Walter Blender und Fatih Mutlu die Menschen zudem auf, die Parteiprogramme zu lesen, zu prüfen und zu hinterfragen. Außerdem ermutigen sie, sich in den politischen Diskurs einzubringen: „Diskutieren Sie mit und streiten Sie mit. Das macht Demokratie aus.“

Das Zusammenleben in Schleswig-Holstein basiere auf den demokratischen Traditionen, die sich nach dem Ende des Nationalsozialismus seit 1945 gebildet und weiterentwickelt haben. Die Unterzeichner fordern die Wählerinnen und Wähler auf, diese Werte zu achten und die Programme der Parteien darauf zu prüfen.

Von besonderer Bedeutung seien in diesem Zusammenhang die Achtung der Menschenwürde, die Gestaltung einer pluralistischen Gesellschaft sowie die Sicherung eines gerechten Friedens in einem geeinten Europa. „Die Unterstützung und die Stärkung dieser Formen demokratischer Lebenskultur, die ihren Ausdruck im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und in der Landesverfassung Schleswig-Holsteins finden, sehen wir als unterzeichnende Religionsgemeinschaften als einen wichtigen Aspekt unseres Wirkens an.“

Das Leitwort im Wortlaut:

„In Verantwortung für unsere Gesellschaft“


Leitwort der Religionsgemeinschaften zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 7. Mai 2017

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