Wir verurteilen den Terror!

„Die feigen Anschläge auf Kirchen in Alexandria und Tanta /Ägypten sind Angriffe gegen interreligiöses zusammenleben. Der hinterhältige Anschlag auf den Bus der Fußballmanschaft des BVB´s  war genau so feige und wiederlich. Als Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein verurteilen wir diese feigen terroristischen Angriffe aufs Schärfste und sagen deutlich, dass derart Handlungen keine religiösen Hintergründe haben können. Hier wird versucht Gewalt und Terror religiös zu rechtfertigen. Als Muslime einer interreligiösen und interkulturellen Gesellschaft respektieren und akzeptieren wie andere Religionen. Wir arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen für ein besseres Miteinander. Wer diesem widerspricht, verdeutlicht seine extreme und engstirnige Weltansicht, welche alle Anders-Denkende und Glaubende ablehnt.

Solche hinterhältigen Anschläge zeigen uns, dass Extremisten unter dem Deckmantel des Islams versuchen ein friedliches interreligiöses Zusammenleben zu verhindern und die Gesellschaften zu spalten. Als Muslime in Schleswig-Holstein stehen wir zu der pluralistischen und gemischten Gesellschaft in der wir alle friedlich zusammen leben.

Unser Beileid gehört den Angehörigen der Opfer. Wir wünschen den Verletzten eine schnelle und gute Genesung. Möge Gott die Menschheit vor Terror schützen.“

Fatih Mutlu, Vorsitzender SCHURA Schleswig-Holstein

WIR TRAUERN!

Laut Medienberichten wurden bei einem Giftgasangriff in der Nähe von Idlis/Syrien mehr als 72 Menschen getötet, davon mehrere Kinder. Die meisten Opfer sind Zivilisten. Es soll auch ein Krankenhaus angegriffen worden sein. Die Berichterstattung läuft lediglich über Aktivisten. In den Sozialen Medien werden schreckliche Bilder und Videos geteilt. Die Zahl der Toten steigt an.

"Wir verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste und fordern von den Politikerinnen und Politikern nicht nur Konferenzen abzuhalten, sondern auch zu handeln", so Fatih Mutlu Vorsitzender der SCHURA - ​Islamischen Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e.V.

"Wir beten dafür das dieser schreckliche Krieg in Syrien endlich endet und das die Verletzten eine schnelle Genesung haben. Möge Gott den Sich den Seelen der Verstorbenen annehmen und Sie in Sein Paradies annehmen. Wir trauern sehr", so Mutlu abschließend.

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