Der Völkermord in Screbranica jährt sich zum 22. Mal

Der Krieg in Bosnien und das Massaker in Srebrenica jährt sich heute um 22. Mal. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gilt es als das größte Kriegsverbrechen. Es war ein großer Verlust für den Frieden in Europa. Am 11.Juli 1995 wurden 8.000 bosniakische Männer in der Umgebung der Stadt aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit hinterhältig ermordet.

General Ratko Mladic und Radovan Karadzic, waren die Hauptverantwortlichen des Massakers und wurden leider zu spät zur Rechenschaft gezogen.

Das tragische daran ist, dass Srebrenica eine Sicherheitszone der UNO gewesen ist und die Menschen dachten sie währen in Sicherheit. Jedoch wurden sie hinterhältig, feige und auf brutalster Weise niedergeschossen. Der gesamte Bosnienkrieg ist für die europäischen Muslime ein tragischer Moment, weil mehr als 2000 Moscheen zerstört und unkendlich gemacht worden sind. Es wurde versucht eine Religion und seine Anhänger komplett auszulöschen.

Dieser Krieg war nicht nur ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sondern ein Genozid der leider bis heute noch geleugnet wird. So möchte der jetzige serbisch stämmige Bürgermeister von Screbrenica sich nicht an der Trauefeier beteiligen und leugnet den Völkermord. Auch nach 22 Jahren werden mehr als 1800 Menschen vermisst. Um das Verbrechen zu vertuschen wurden die Opfer ermordet, zerstückelt und im Land verteilt. Heute werden von 18 Menschen die gefundene Überreste beigesetzt.

Die Muslime werden Srebrenica nicht vergessen. Die heutigen Trauerfeiern werden mit gebeten von Muslimen aus der ganzen Welt begangen.

Wir beten für ein friedliches Miteinander und das so etwas nie wieder passieren möge.

#NeverForgetScrebrenica

Das Ramadanfest wurde erreicht

Wir werden so Gott will am Sonntag den 25.06.2017 das ersehnte Ramadanfest begehen. Es beginnt mit der Festtagspredigt nach dem Festtagsgebet. Dieses Jahr wird das Gebet gegen  06:00 Uhr früh in der Gemeinschaft verrichtet.

Für Muslime sind Feste besondere Tage. Hier teilen wir unsere Freude und Liebe. Nach einem Monat des Fastens, des Enthaltens von sowohl Erlaubten, als auch Verbotenem, einem Monat indem Muslime in Moscheen, zu Hause und in der Öffentlichkeit Nachbarn, Freunde und Verwandte zum Iftar eingeladen haben, einem Monat indem der Koran rezitiert worden ist und man sich mit religiösen Texten auseinander gesezt hat, einem Monat wo man zusammen gerückt ist wird das Ramadanfest, das Fest der  Gemeinschaft  durchaus auch mit  interreligiösen Nachbarschaften und Bekannschaften freudig begangen.

An diesen schönen Festtagen beten wir füreinander und wünschen uns, dass sich alle versöhnen. Wir besuchen unsere Verwandten und pflegen unsere Beziehung zu ihnen, um der prophetischen Anweisung gerecht zu werden.

"Möge Allah all unsere Gottesdienste annehmen und uns das erlernte in diesem gesegneten Monat bewusst werden. Es ist wichtig seine religösen Feste im besten Sinne zu feiern. Allen Muslimen ein schönes İd al-Fitr. Gratuliert euren Eltern und Freunden, solltet ihr Streit haben, nutzt das Fest zum vertragen. Mögen wir noch viele Feste erleben." Sind die Freitagsgrüsse von Fatih Mutlu, Vorsitzender der SCHURA Schleswig-Holstein.

Das Ramadanfest geht über drei Tage.

Zusätzliche Informationen