Feiger Terroranschlag in Barcelona

Weltweit verurteilen die Muslime die feigen Anschläge in Spanien.  Am Donnerstag  Abend sind Terroristen mit einem Bus in der bekannten Flaniermeile Barcelona,  den Ramblas in eine Menschenmenge gerast und haben dabei wahllos Menschen tötlich verletzt. Am gleichen Abend konnten Polizisten andere Terroristen vor einem weiteren Anschlag in der Küstenstadt Cambrils aufhalten.  
 
"Der Anschlag in Barcelona ist nicht nur ein Anschlag auf die Touristen und unsere Freiheiten, sondern gleichermaßen auch ein Anschlag auf Muslime. Als Islamische Religionsgemeinschaft sagen wir diesen Extremisten, dass der Terror keinerlei religiöse Fundamente hat und nichts anderes als eine feige und  abzulehnende Vorgehensweise ist. Den Angehörigen der Opfer, sowie den Verbliebenen sprechen wir unser tiefstes Beileid aus und wünschen Ihnen eine schnelle Genesung. Wir sind geschockt über die Geschehnisse in Spanien", so Fatih Mutlu, Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e. V.

Der Völkermord in Screbranica jährt sich zum 22. Mal

Der Krieg in Bosnien und das Massaker in Srebrenica jährt sich heute um 22. Mal. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gilt es als das größte Kriegsverbrechen. Es war ein großer Verlust für den Frieden in Europa. Am 11.Juli 1995 wurden 8.000 bosniakische Männer in der Umgebung der Stadt aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit hinterhältig ermordet.

General Ratko Mladic und Radovan Karadzic, waren die Hauptverantwortlichen des Massakers und wurden leider zu spät zur Rechenschaft gezogen.

Das tragische daran ist, dass Srebrenica eine Sicherheitszone der UNO gewesen ist und die Menschen dachten sie währen in Sicherheit. Jedoch wurden sie hinterhältig, feige und auf brutalster Weise niedergeschossen. Der gesamte Bosnienkrieg ist für die europäischen Muslime ein tragischer Moment, weil mehr als 2000 Moscheen zerstört und unkendlich gemacht worden sind. Es wurde versucht eine Religion und seine Anhänger komplett auszulöschen.

Dieser Krieg war nicht nur ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sondern ein Genozid der leider bis heute noch geleugnet wird. So möchte der jetzige serbisch stämmige Bürgermeister von Screbrenica sich nicht an der Trauefeier beteiligen und leugnet den Völkermord. Auch nach 22 Jahren werden mehr als 1800 Menschen vermisst. Um das Verbrechen zu vertuschen wurden die Opfer ermordet, zerstückelt und im Land verteilt. Heute werden von 18 Menschen die gefundene Überreste beigesetzt.

Die Muslime werden Srebrenica nicht vergessen. Die heutigen Trauerfeiern werden mit gebeten von Muslimen aus der ganzen Welt begangen.

Wir beten für ein friedliches Miteinander und das so etwas nie wieder passieren möge.

#NeverForgetScrebrenica

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