Das Ramadanfest wurde erreicht

Wir werden so Gott will am Sonntag den 25.06.2017 das ersehnte Ramadanfest begehen. Es beginnt mit der Festtagspredigt nach dem Festtagsgebet. Dieses Jahr wird das Gebet gegen  06:00 Uhr früh in der Gemeinschaft verrichtet.

Für Muslime sind Feste besondere Tage. Hier teilen wir unsere Freude und Liebe. Nach einem Monat des Fastens, des Enthaltens von sowohl Erlaubten, als auch Verbotenem, einem Monat indem Muslime in Moscheen, zu Hause und in der Öffentlichkeit Nachbarn, Freunde und Verwandte zum Iftar eingeladen haben, einem Monat indem der Koran rezitiert worden ist und man sich mit religiösen Texten auseinander gesezt hat, einem Monat wo man zusammen gerückt ist wird das Ramadanfest, das Fest der  Gemeinschaft  durchaus auch mit  interreligiösen Nachbarschaften und Bekannschaften freudig begangen.

An diesen schönen Festtagen beten wir füreinander und wünschen uns, dass sich alle versöhnen. Wir besuchen unsere Verwandten und pflegen unsere Beziehung zu ihnen, um der prophetischen Anweisung gerecht zu werden.

"Möge Allah all unsere Gottesdienste annehmen und uns das erlernte in diesem gesegneten Monat bewusst werden. Es ist wichtig seine religösen Feste im besten Sinne zu feiern. Allen Muslimen ein schönes İd al-Fitr. Gratuliert euren Eltern und Freunden, solltet ihr Streit haben, nutzt das Fest zum vertragen. Mögen wir noch viele Feste erleben." Sind die Freitagsgrüsse von Fatih Mutlu, Vorsitzender der SCHURA Schleswig-Holstein.

Das Ramadanfest geht über drei Tage.

Heute begehen die Muslime die Kadr-Nacht

Dieser Nacht im letzten Drittel des Ramadan wird sehr viel Bedeutung bemessen. In dieser begann Nacht die Herabsendung des Korans, als Leitfaden für das Leben im Diesseits. Der Koran macht die Kadr-Nacht zu einer besonderen Nacht.
 
Die Kadr Nacht bittet den Muslimen jedes Jahr eine Gelegenheit, die man im gesamten Leben nur einmal bekommt, da ihr Wert segenreicher als Tausend Monate ist. Somit vervielfacht sich auch der Wert der Gottesdienste in dieser Nacht. Der Engel Dschibril kommt auf die Erde herab, um Frieden und Seligkeit zu bringen.
 
Wir bedauern sehr, dass auch in diesem Ramadan in vielen islamischen Ländern Sehnsucht nach Frieden herrscht. Menschenrechte werden missachtet und ungerechte Kriege werden geführt. Wir sind Zeugen von schlimmen Dramen. Unschuldige Menschen, Kinder und Frauen sind von Terror und Krieg betroffen. Dies betrübt uns sehr und überschattet die Freude im Ramadan.

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