Veranstaltungen

Handeln bei Islamfeindlichen Übergriffen

Am 15.05.2015 beginnt das Projekt "Handeln bei Islamfindlichen Übergriffen. In Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus SH führt die SCHURA Islamische Religiongemeinschaft Schleswig-Holstein Infoveranstaltungen in schleswig-holsteinischen Moscheen durch. Hier sollen die Muslime die Möglichkeiten erfahren sich bei Beleidigungen rechtlich zu wehren und feindliche Übergriffe nicht hinnehmen müssen. "Unser Ziel ist es, dass sich die Muslime bei islamfeindlichen Übergriffen wehren können. Wichtig ist es, dass der rechtliche Rahmen erkannt wird und die Hilfswerke in Schleswig-Hosltein mehr von den Muslimen genutzt werden.", so Herr Mutlu  Vorsitzender der SCHURA SH. In den folgenden Monaten werden verschiedene Moscheen  in ganz Schleswig-Holstei besucht. Hier stellen sich die Kooperationspartner vor und es gibt die Möglichkeit bei kurzen Infogesprächen sich vorzustellen und einen ersten Kontakt herzustellen.

30. November 2014 Isis - Kampf im Auftrag Gottes?

Berichte über den sogenannten Islamischen Staat im Irak und in Syrien dominieren derzeit die weltweiten Medien. Kaum auszuhalten ist das Bildmaterial, das über soziale Netzwerke auch in unsere Wohnzimmer gelangt. Heute sind wir den weltweiten Krisen viel näher als wir es uns vorstellen können oder vielleicht auch wollen.

Doch wer sind diese Menschen, die immer wieder aufs Neue demonstrieren, wie inhuman und barbarisch ihre Vorgehensweise gegen Andersgläubige und Andersdenkende ist? Was ist ihr Ziel und haben Muslime recht, wenn sie darauf verweisen, dass diese Gruppe militanter Islamisten nichts mit dem Islam zutun hat?

Prof. Dr. Ali Özgür Özdil, seines Zeichens promovierter Islamwissenschaftler und Religionspädagoge, versucht Euch einen Einblick in die Ideologie des sogenannten Islamischen Staates zu gewähren und dabei die Frage zu beantworten, ob dieser Kampf tatsächlich im Namen Gottes geführt wird und ob der Islam, dem immerhin 4 Millionen Menschen in Deutschland folgen, etwas mit den Taten des sogenannten IS zutun hat oder ob man die Religion als Vorwand für politische Zwecke missbraucht.

Der Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde hat im CAP 3 (Christian-Albrechts-Platz 3) – Hörsaal III stattgefunden.

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